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`!Protected Streaming`! ist ein digitales Rechte-Management (`F33f`_`[DRM-Technologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digitale_Rechteverwaltung]`_`f) von `F33f`_`[Adobe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adobe_Inc.]`_`f. Es dient dazu, digitale Inhalte (Video oder Audio Streams) gegen unerlaubte Nutzung zu schützen. Protected Streaming ist eigentlich eine Kombination aus verschiedenen Techniken. Im Wesentlichen spielen zwei Komponenten zusammen.
>>Contents
• `F0af`_`[Verschlüsselung`#verschl-sselung]`_`f
• `F0af`_`[SWF-Verification`#swf-verification]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Verschlüsselung
Die Inhalte werden durch den Flash-Media-Server während der Übertragung verschlüsselt – es ist also keine Vorab-Verschlüsselung der Dateien notwendig (im Gegensatz zu z. B. Microsoft DRM). Die Daten werden dabei über ein spezielles Protokoll übertragen, entweder `*rtmpe`* oder `*rtmps`*. `*rtmps`* verschlüsselt die Daten via `F33f`_`[SSL`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Transport_Layer_Security]`_`f, `*rtmpe`* verwendet hingegen ein proprietäres Verfahren. `*rtmpe`* erzeugt weniger `F33f`_`[CPU`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prozessor]`_`f-Last auf dem Flash-Media-Server. Durch ein Sicherheitsleck im Flash Player war in der Vergangenheit der Zugriff auf die übertragenen Daten möglich. Adobe hat diese Sicherheitslücke im Januar 2009 jedoch geschlossen. Da sich jedoch der zur Verschlüsselung verwendete `F33f`_`[RC4`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=RC4]`_`f Schlüssel aus einerseits der zu übertragenen Datei selbst, andererseits den letzten 32 Bytes der ersten Serverantwort errechnet, ist sowohl ein `F33f`_`[Man-in-the-middle-Angriff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Man-in-the-middle-Angriff]`_`f als auch ein Entschlüsseln des empfangenen Mediastreams durch den Empfänger leicht möglich.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
Weiterhin gibt es daher Tools, welche `*rtmpe`*-Streams entschlüsseln und auch lokal speichern können, zum Beispiel rtmpdump. Adobe bekämpft jedoch die öffentliche Verbreitung dieser Tools mit Verweis auf den `F33f`_`[DMCA`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digital_Millennium_Copyright_Act]`_`f.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
>>SWF-Verification
Dieses Verfahren dient dazu zu gewährleisten, dass nur der offizielle, vom Anbieter zur Verfügung gestellte Client verwendet werden kann, um die Streams abzurufen. Mit Client ist hier z. B. ein `F33f`_`[Flash`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adobe_Flash]`_`f-Videoplayer gemeint, der vom Inhalte-Anbieter mitgeliefert wird (beispielsweise innerhalb einer Website). Alle erlaubten Clients (.swf-Dateien) werden dabei auf dem Flash-Media-Server hinterlegt. Versucht ein unbekannter Client den Stream abzurufen, verweigert der Flash Media Server den Verbindungsaufbau zum Client.
Ein „abhören“ bzw. „mitschneiden“ der übertragenen Streams kann damit jedoch nicht wirksam verhindert werden.
Weiterhin ist es möglich, auf dem Flash Media Server eine Liste zu hinterlegen, von welchen Hosts aus die Streams abgerufen werden können. Dies dient dazu zu verhindern, dass einfach der komplette Original-Player in fremden Seiten eingebettet wird.
>>Weblinks
• Whitepaper von Adobe (PDF, 439 kB)
• rtmpe (Adobe LiveDocs)
• rtmps (Adobe LiveDocs)
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f http://lkcl.net/rtmp/RTMPE.txt
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Dr. Volker Zota,: `*Adobe geht gegen Streamrecorder für Flashvideos vor.`* In: `*`F33f`_`[heise.de`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heise_online]`_`f.`* 25. Mai 2009, abgerufen am 3. Februar 2024.
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